Abgeschlossene Projekte

Wissenschaftliche Untersuchung von Kurzzeitvermietungen (Airbnb) in der Stadt Salzburg

Das Forschungsprojekt kombiniert quantitative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung mit einem informationstechnischen Ansatz, um räumliche, ökonomische und soziale Dimensionen von Kurzzeitvermietungen (Airbnb) zu analysieren. (Fördergeber: Österreichischer Städtebund) 
 
Laufzeit: 6/2018-1/2019
ForscherInnen: Angela, Hof, Karolin Kautzschmann, Christian Smigiel (alle Uni Salzburg, Geographie)
Weitere Informationen: Ass.-Prof. Dr. Christian Smigiel

Evaluation Rosa Zukunft

Für das Quartiersprojekt "Rosa Zukunft" werden sozialräuliche Strukturen und Prozesse in zwei Stufen zwischen 10/2016 und 06/2019 evaluiert. Ziel der Evaluierung ist es die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier selbst sowie im angrenzenden Stadtteil zu erfassen und analysieren. Verschiedene Workshops, in welche Bewohner involviert werden, aber auch Befragungen sind Teil der Methodik.

Projektzeitraum: 10/2016 - 06/2019


PLUS Geronto Netzwerk

Wissenschaftler mit unterschiedlichen disziplinären Hintergründen halten Vorlesungen zum Thema "Altern und alt sein". Das gemeinsame Ziel ist es, Prozesse des Alterns bzw. Alter im Allgemeinen interdisziplinär zu erfassen. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Tu was, dann tut sich was - Das erste österreichische Sozialfestival für ein besseres Zusammenleben

Die Idee von "Tu was, dann tut sich was" ist relativ simpel: Es unterstützt engagierte Individuen und lokale Institutionen um ihre Ideen und Vorstellungen für ein besseres lokales Leben umsetzen zu können. Das Sozialfestival bietet nicht nur einen organisatorischen Rahmen, sondern unterstütz die ProjektbewerberInnen auch mit Geld, welches von einigen privaten österreichischen Stiftungen unterstützt wird, die unter dem gemeinsamen Namen "s!nnstifter" agieren (z.B. die ERSTE Stiftung, die Essl Stiftung und die Katharina Turnauer Privatstiftung). Jeder Festivalzyklus dauert 18 Monate in einer österreichischen Region, die sich erfolgreich beworben hat. Der Salzburger Gau Lungau wurde als Austragungsort im Jahr 2011 ausgewählt, die Region "Steirische Eisenstraße" (Steiermark) trägt aktuell "Tu was" aus. Projektvorschläge beinhalten eine breite Spanne von sozial-regionalen Themen, die sich mit Themen wie "gute ökonomische Aktivitäten und Arbeitsmarkt", "Gutes Zusammenleben" und "gute Armutslinderung". Zusammen mit dem internationalen Forschungszentrum für ethische und soziale Fragen (ifz) und dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung (ZEA) als Leadpartnern des Sozialfestivals ist die Arbeitsgruppe Sozialgeographie in die wissenschaftliche Vorbereitung und Analyse von empirischen Resultaten involviert, die während dem "Tu was"-Projekt erhoben werden.

Projektzeitraum: 10/2010 – 12/2017.    http://www.tu-was.at/


DK GIScience

Das Doktorandenkolleg GIScience ist ein "Bildung durch Forschung" Programm mit Beaufsichtigung, Monitoring und Begutachtungsverfahren, welches vom FWF finanziert wird. Es fokussiert sich auf Qualifikationsvoraussetzungen, Verantwortlichkeiten und Pflichten von Lehrenden als auch der Bewertung des Fortschritts von DoktorandInnen. Das Forschungsprogramm ist in drei Cluster geteilt: (1) Repräsentation und Datenmodelle, (2) Zeit- und Prozessmodelle, (3) Verräumlichung, Medien und Gesellschaft. Die Arbeitsgruppe Sozialgeographie ist involviert in der Begleitung von 4 DoktorandInnen.

Projektzeitraum: 10/2011 – 09/2015 (erste Evaluierung).


Wissensstadt Salzburg

Die Arbeitsgruppe Sozialgeographie beteiligt sich aktiv an der Wissensstadt Salzburg. Wir halten in Kooperation mit der Straßenzeitung Apropos und dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung (ZEA) einen Vortrag zum Thema "Sozialintegration von Straßenezeitungsverkäufer". Dabei stützen wir uns auf Forschungsergebnisse von Geographiestudenten und -studentinnen der Universität Salzburg.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 5.5.2017, um 13:00 Uhr im Schloss Mirabell statt. Anschließend bietet Apropos einen Workshop an, bei dem Interessierte in die Rolle eines Straßenezeitungsverkäufers schlüpfen können.


Kooperationsprojekt zur Gemeindeentwicklung

Seit Anfang 2013 arbeitet die Arbeitsgruppe Sozialgeographie der Universität Salzburg mit dem Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen (SIR) zusammen, um Expertise zum diesjährigen Jahresprojekt der Gemeindeentwicklung: "Die Gemeinde als Nahversorgerin" beizusteuern.

Seit Jahrzehnten müssen Gemeinden immer mehr Aufgaben übernehmen und durch die demographische Entwicklung und Veränderungen in gesellschaftspolitischen Ansprüchen und Bedürfnissen haben sich die Aufgabengebiete für Gemeinden stark vergrößert, während die finanziellen Ressourcen nicht im selben Ausmaß gewachsen sind.

Die Veränderungen in Gemeindeaufgaben, deren Gründe und Folgen sind Themen der Kooperation der Gemeindeentwicklung Salzburg mit der Arbeitsgruppe Sozialgeographie. Um einen detaillierten Blick auf und in die Gemeinden zu haben, führen Bachelor-Studierende des Fachbereichs Geographie & Geologie der Universität Salzburg Interviews mit zahlreichen Bürgermeistern durch, deren Gemeinden sich ökonomisch, sozial and geographisch unterscheiden. Quantitative Datenanalysen, die von Prof. Dr. Andreas Koch und seinem Team durchgeführt werden, vervollständigen das Bild der Gemeinden in Salzburg.

Am 3. Oktober 2013 werden die Ergebnisse der Forschung bei der Gemeindeentwicklungskonferenz in Elixhausen präsentiert.

Für weiterführende Informationen und regelmäßige Updates besuchen Sie bitte die Seite der Gemeindeentwicklung Salzburg.

Lesen Sie auch folgende Artikel:
Gemeinden werden erforscht
Befragung zur Entwicklung St. Georgens

______________________________________________________________________________________________________________________________

 Demochange

Demochange ist in den Alpine Space Projektrahmen eingebettet und wird vom EFRE Fonds der Europäischen Union finanziert wird. Das zentrale Ziel von Demochange ist die Erforschung und Evaluierung von demographischen Transformationsprozessen in peripheren alpinen Regionen Italiens, der Schweiz, Deutschlands, Sloweniens und Österreichs, um Adaptierungsstrategien für räumliche Planung und regionale Entwicklung zu formulieren. Basierend auf einer eingängigen Analyse sozio-ökonomischer und sozio-demographischer Daten wurden zahlreiche Pilotaktivitäten in jeder Modellregion gestartet. Weiters wurden ein Online SWOT Analysetool und eine komparative Roadmap entwickelt, um es regionalen Planern und anderen lokalen und regionalen Stakeholdern ein koordiniertes Engagement zu ermöglichen, mit alternder Bevölkerung, Migrations- und Pendelthemen, der Erhaltung von grundlegender Infrastruktur und Governance-Anstrengungen umzugehen. Die Arbeitsgruppe Sozialgeographie an der Universität Salzburg ist eine von zwei österreichischen Projektpartnern.

Im österreichischen Raumentwicklungskonzept 2011 wurde DEMOCHANGE als Good Practice Beispiel angeführt.

www.demochange.org

www.demochange.at

Projektzeitraum: 10/2009 – 11/2012.

______________________________________________________________________________________________________________________________

 Public Perception of Demographic Change

The socialgeography research group participated at the event “Uni:hautnah” in 2010. A public discussion was held about what is meant by demography and the effects of demographic change on the everyday life of individuals as well as on various societies. The project “An interactive journey …in the demographic future of Land Salzburg“ enabled the participants to discuss demographic issues on different scales and perspectives.

Project period: 11/2010

__________________________________________________________________________________________________________________________

 Interactive multimedia visualization of agricultural product transport routes

Within the public event of the Paris Lodron University of Salzburg “Uni:hautnah” the socialgeography working group set up an interactive multimedia visualization of agricultural product transport routes within Land Salzburg using an geographic information system. Under the title “From out of the region back to it” the project aimed to start an open discussion with the wider public on the structural connections of regional products transportation and the regional as well as seasonal availability of goods. The consumer behaviors and patterns of commerce were discussed under the focus of regional product chains.

Project period: 11/2008

__________________________________________________________________________________________________________________________

 Factors of Success of Factor Outlet Centers

Based on an extensive analysis of existing factory outlet centers in Germany (and Europe) the project evaluated economic geographical key success factors for a planned factory outlet center in Rhineland-Palatinate. Scientific analysis has been conducted by Department of Geosciences, University of Munich (Koch Andreas).

Project period: 9/2005 – 6/2006.

__________________________________________________________________________________________________________________________

 Neural Spatial Interaction Models and Genetic Algorithms

During a research semester at the Institute for Economic Geography and GIScience, Vienna University of Economics and Business (10/2000 – 03/2001), Andreas Koch collaborated under supervision of Prof. Dr. M. M. Fischer in this FWF-project with Martin Reismann. The idea was to develop a Neural Network Model that is capable to represent and simulate spatial interactions between Austrian cities, based on telecommunications data.

Project period: 03/2000 – 02/2002.

 

Kontakt      Impressum