Einführungsexkursionen

 

Exkursion: "Städte, Bevölkerung, Regionen“ zum Thema Wohnen gestalten

Wohnen in Salzburg (Stadt und Land) wird in den Medien als hochproblematisch dargestellt. Es gäbe wenig Wohnraum und der sei äußerst teuer (im Vergleich zu Österreich gesamt und Deutschland). Am 10. und 11. Juli 2017 gingen wir deshalb in der Exkursion der Frage nach, wie Wohnen in Salzburg "gestaltet", "geplant" und ermöglicht wird.

Am ersten Tag besuchten wir Akteure in der Stadt Salzburg. Der Flüchtlingsdienst der Diakonie INTO setzt sich mit viel Engagement dafür ein, dass anerkannte Asylbewerber*innen einen zumutbaren Wohnraum finden können. Die Unternehmensgruppe Prisma erwarb ein Gelände des ehemaligen Gaswerks der Salzburg AG und managed jetzt das STADTWERK, in dem Wohnen, Arbeiten und Leben urban und modern stattfindet. Das Hilfswerk begleitet und moderiert die zahlreichen Wohnparteien. Das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) stellte uns eine Wohnzufriedenheistsstudie vor und berichtete über den Sanierungs- bzw. Neubauprozess in der Strubergassensiedlung.

Am zweiten Tag wurden wir vom Bürgermeister und einer Delegation des Projekts für smarte Modernisierungsmaßnahmen der Burgfriedsiedlung in Hallein empfangen. Die notwendige Sanierung und vertikale Nachverdichtung der Häuser wird von einem gründlichen Kommunikation- und Mediationsprozess zwischen den Bewohner*innen und der Stadt Hallein begleitet.

Neben den kompakten und inhaltlich wertvollen Vorträgen der acht Referent*innen führten die Studierenden auch eine selbst erstellte Befragung zum Thema Wohnzufriedenheit durch. 80% der 76 befragten Personen ist insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden mit der Wohnsituation. Und das scheint unabhängig davon zu sein, ob man in der Stadt Salzburg oder außerhalb wohnt. Diese hohe Zufriedenheit deckt sich auch mit manchen Erkenntnissen der Wohnzufriedenheitsstudie des SIR und zeigt ein etwas anderes Bild als in den Medien vermittelt wird.

 

Einführungsexkursion: "Armut und Reichtum in Salzburg"

Die zweitätige Exkursion im November 2016 bot Einblicke in Probleme für arme Menschen und Flüchtlinge und Aspekte von Reichtum in der Stadt Salzburg.


Einführungsexkursion: "Integration in Salzburg"

Diese Exkursion fand am 14. und 20. Oktober 2015 in der Stadt Salzburg statt.

Ziel der Exkursion war es, das Phänomen der Migration besser zu verstehen und Einrichtungen kennenzulernen, die sich für Integration einsetzen. Programmpunkte waren: Österreichische Integrationsfond, Integrationsbüro der Stadt Salzburg, Caritas, Kinder- und Jugendanwaltschaft, PHURDO Verein Sinti und Roma.

 

Einführungsexkursion: "Armut in Salzburg"

Im Rahmen der Einführungsexkursion für Studienanfänger/innen besuchten wir am 5. und 6. März 2015 Einrichtungen, die sich mit armen Menschen in Salzburg auseinandersetzen. Ziel der Exkursion war es, den Studierenden einen sozialgeographischen Zugang zu einem lokalen Phänomen (Armut) nahe zu bringen. Außerdem sollten die Studierenden mit Organisationen in Kontakt kommen, die sich potentiell für ein Praktikum anbieten.

Konkret sollte gezeigt werden, dass Armut in Salzburg sehr vielfältig zu Tage tritt - z.B. in Form von sog. "Bettelmigrant/innen", Straßenzeitungsvergkäufer/innen, Flüchtlingen, einsame ältere Personen oder Personen mit Suchtproblemen. Welche Ursachen die Armut haben kann und welche Möglichkeiten der Unterstützung es für diese Personen gibt, wurde im Zentrum für Ethik und Armutsforschung, beim Bewohner/innenservice Itzling-Elisabeth Vorstadt, der Straßenzeitung Apropos, der CARITAS, der Stadt Salzburg und dem Verein PHURDO-Zentrum für Roma Sinti thematisiert.

 

Einführungsexkursion: „Lebenswelten in der Stadt Salzburg“

Die zweitägige Einführungsexkursion „Lebenswelten in der Stadt Salzburg“ der Arbeitsgruppe Sozialgeographie am Fachbereich Geographie & Geologie der Universität Salzburg führt im Frühjahr 2014 abseits der etablierten touristischen Pfade, in weniger bekannte Stadtteile jenseits der Altstadt. Welches äußere Erscheinungsbild bietet sich uns und wie unterscheiden sich augenscheinlich die einzelnen Stadtteile? Welchen Einfluss haben bauliche Strukturen, der Wohnbau, der Verkehr aber auch die Freiräume auf die Raumnutzung innerhalb der Stadtteile? Welche Rückschlüsse können wir in Bezug auf die Zusammensetzung der BewohnerInnen und deren aktuellen Lebensalltag im Stadtteil ziehen? Welche Spuren der Siedlungsentwicklung sind erkennbar und welche aktuellen Projekte der Stadt- bzw. Siedlungsentwicklung schreiben die Geschichte der Stadtteile neu? Wie sind die Stadtteile im gesamtstädtischen Kontext eingebettet und welche Beziehungen zum städtischen Umland können wir eventuell entdecken?

 

Exkursion: "Städte, Bevölkerung, Regionen“

Die Stadtgemeinde Eisenerz in der Steiermark war Exkursionsziel im Rahmen der zweitägigen LV "Exkursionen Städte, Bevölkerung, Regionen" im Mai 2014.  Ziel war es, die sozialräumlichen Folgen des demographischen und ökonomischen Wandels dieser Stadt und seines Umlandes näher kennenzulernen. Dabei wurden vor Ort Expertinnen und Experten kontaktiert. Der Leerstand in der Stadt und in einer nahegelegenen ehemaligen Arbeitersiedlung wurden näher betrachtet.

Eine zweite Exkursionsgruppe besuchte ebenfalls im Mai 2014 im Rahmen der LV die Stadt Salzburg und die benachbarte grenznahe Stadt Freilassing in Deutschland. Es wurden Bewohnerservices/Bürgerbüros aufgesucht und anhand konkreter Beispiele sozialgeographische Phänomene vor Ort besprochen. Am zweiten Exkursionstag ging die Reise weiter nach Rosenheim und München.

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